Das letzte Mal bei “Waterdeep: Missklang der Mächte”:

Angekommen in Al Bear’s Kindheitsstraßen, am Fass ohne Boden, der Bar seiner Familie, konnten die Gefährten endlich durchatmen. Zumindest wenn man nicht Al Bear war. Seine Brüder ließen ihn deutlich spüren, dass er ihr kleiner Bruder war und dass sie ein wenig amüsiert waren, ihn jetzt schon wieder auf ihrer Schwelle zu finden. Mit dem Rauchkraut von Nir Rhum und den Spirituosen von Gler Port ließen alle ein wenig Entspannung in ihre Glieder fahren. Doch wieder hatte Al Bear nur einen Moment der Ruhe denn schon bald darauf stand sein Vater an der Treppe und verlangte seine Präsenz.

Im Gespräch zwischen Vater und Sohn ging es um die noch frischen Erinnerungen an die Ereignisse der Nacht. Wie kam es, dass er mit den Saphirblauen Händen zu tun hatte? Wer hatte ihn in diesen Schlamassel geritten und würde man die Probleme zu ihnen zurückverfolgen? Mit liebevoller, väterlicher Strenge versuchte der Vater, an Informationen zu gelangen.

Doch Al Bear behauptete sich und knickte bei der Frage nach ihrem Auftraggeber nicht ein. Diese Haltung fiel auf wenig Nächstenliebe und schon bald saß Al Bear wieder unten im Schankraum. Die Gruppe diskutierte noch eine Weile, ob sie nun von Valeezah Vynn vorgeführt worden oder ob die alte Dame auch nur ein Opfer in diesem Komplott war, allerdings konnte sie kein abschließendes Urteil treffen. Dank Al Bears ältestem Bruder Ulv Cid konnten die Gefährten in den Räumlichkeiten des stärker beräucherten Teils der Bar übernachten. Sie durften sogar noch den noch immer gefüllten Zuber nutzen und durchatmen.

Am nächsten Morgen wollten die ausgeschlafenen und gesättigten Helden direkt ins Hafenviertel, um Valeezah zur Rede zu stellen. Doch zuerst stolperten sie nocheinmal über eine Goblin Dame, die ihnen gestern schon aufgefallen war. Treek gehörte wohl zu einer Goblin Kommune und versuchte hier an Geld zu verdienen, indem sie sich hier als Qualitätsprüferin ausbeuten ließ. Daraufhin erzählte Ty’phoon, dass er diese Kommune bereits kannte und alle anderen einen gewissen Zeenk unbedingt kennenlernen sollten.

Im Hafenviertel wollten die Wahrheitssuchenden nicht direkt in das Büro ihrer Auftraggeberin stürmen und heuerten einen Freund Ruins an. Talieh war zunächst skeptisch, willigte aber recht schnell ein, da er stets für Ruin da war und schon viele Jahre mit ihr bestritten hatte.

Als sie schließlich die Tiefling-Dame auf den Fischmarkt gelockt hatten, wurde schnell klar, dass sie nicht Teil einer Verschwörung sein konnte. So herzergreifend, wie sie sich um Khaouria gesorgt hatte, musste sie unschuldig sein. Zumindest wirkte ihr Auftreten schlüssig und auch später, beim Gespräch im ”Feder und Tinte”, konnten die meisten Zweifel nicht standhalten.

Was würden die Gefährten nun tun? Würden sie weiter versuchen herauszufinden, was wirklich in jener Nacht geschehen war? Würden die Saphirblauen Hände nach ihnen suchen? Und was ist eigentlich aus Salem und seinem Bruder geworden? Vielleicht werden sich einige dieser Fragen lösen lassen - heute - bei der nächsten Session “Waterdeep: Missklang der Mächte”!