Das letzte Mal bei "Waterdeep: Missklang der Mächte":
es war eine Woche vergangen, als die Gefährten sich nach ihren eigenen kleinen Geschichten wieder in ihrem neuen Zuhause in der Rosalinde trafen. Noch immer hatten sie keinen neuen Namen für das Gebäude gefunden, vermutlich würde er sich von alleine ergeben, wenn sie sich für entschieden hatten, wie sie das Geschäft umbauen wollten.
Kaum wieder zusammen, fand sie auch das Schicksal wieder und so kam es dass sie über einen der neueren Bewohner von Waterdeep stolperten: einen Kobold. Die kleinen schuppigen Wesen, die sich sonst eher im Dienste von Drachen oder anderen mächtigen Wesen ihr Zuhause suchten, hatten offenbar ihren Weg nach Waterdeep gefunden.
Neugierig darauf wo der Kobold her kam, zog es die Gefährten wieder in die Kanalisation. Nicht zu letzt auch, weil sie immer noch herausfinden wollten, welches Wesen im versteckten Tempel von Selune und Umberlee gewesen war.
In der Kanalisation fanden sie Halbling-Flößerin Bärbel, die fleißig ihre Waren anbot und auch mit Informationen gerne diente.
So erfuhren sie davon, dass das Wasser im Gebiet des eingestürzten Scherbenläufer-Lagers wohl flüsterte und dass die Kobolde etwas sehr leuchtendes gefunden hatten.
Kurzer Hand machten sie sich zum Erzählwasser auf und konnten über den Körper eines Kuo-toas Kontakt zum Aboleth aufnehmen.
Er würde ihnen helfen, aber nur für ein entsprechendes Opfer - zum Beispiel einen der Kobolde, die hier vor kurzem ankamen.
Unwillig auf dieses Angebot einzugehen, zogen die Gefährten unverrichteter Dinge wieder ab.
Zurück an der Rosalinde gab es zumindest noch einen Hoffnungsschimmer - Thali ist wieder aufgetaucht und ist offenbar guter Dinge. Allerdings wird er kurzer Hand zum Dienst im Geschäft verdingt, um seine Schulden bei der Gruppe abzuarbeiten.
Wie wird es nun weitergehen? Werden sie die Kobolde aufsuchen? Was hat die Kobolde zum Umzug gezwungen? Können sie den Herrn der Kloake noch überreden ihnen zu helfen? Vielleicht erfahren wir ja was sie als nächstes aushecken - bei der nächsten Folge von "Waterdeep: Missklang der Mächte"
In der Rosalinde wurden in einem verschlossenen Fach drei Dokumente gefunden, die Karl Marthagas hinterlassen hat:
Ein formelles Schreiben von Gregor Salzmund, einem Händler im Hafenviertel, der Importwaren über den Hafen abwickelt. Er fordert 350 Goldstücke für eine ausstehende Lieferung — "wie vereinbart, zahlbar bei Erhalt der zweiten Fuhre". Die Formulierung ist geschäftsmäßig, fast zu sauber. Kein Wort über die Art der Ware.
Ein handgeschriebener Zettel mit einer Auflistung von Posten in Kürzeln und Beträgen. Die meisten sind durchgestrichen, aber eine offene Summe von 85 Goldstücken ist dick unterstrichen und mit "V. — OFFEN" markiert. Die Kürzel deuten auf Substanzen hin. Das Samtkartell hat offenbar Waren an jemanden im Schwarzhafen verkauft, der noch nicht bezahlt hat.
Ein sorgfältig gefalteter Brief auf gutem Papier, versiegelt mit schwarzem Wachs (Siegel bereits gebrochen). Das Zeichen: ein kreisrundes Auge. Der Verfasser lobt die "Arbeit gegen die Interessen der Familie S. und ihrer Verbündeten mit der geflügelten Schlange" — Lieferketten seien gestört, Vertrauen der Kundschaft erschüttert. Er stellt weitere finanzielle Mittel in Aussicht, sofern die bisherige Linie beibehalten wird, und kündigt ein persönliches Treffen an.